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Sonntag, 20.12.2009, 22:50

Ich hab nur eine Bitte!
Nehmt euch die 3 Minuten Zeit und hört einfach zu!



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Außerdem möcht ich an eine der schönsten Traditionen erinnern, die vor über 20 Jahren von Linz aus über die ganze Welt gegangen ist.
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Ich wünsche allen noch 3 stressfreie Tage und einen wunderschönen Weihnachtsabend.... Image Hosted by ImageShack.us
Weihnochtn is

Weihnochtn is,
ma kauns übaroi segn.
Weihnochtn is,
a wauns vü ned megn.

Is ma wuascht wos ihr tats,
is ma wuascht wos es denkts.
I gfrei mi auf Weihnochtn,
und ned nua wegn die Gschenk.

Egal ob se d’Leit in die Gschäfta darennan,
egal waun nur wenig Adventkeazn brennan.
I gfrei mi auf Weihnochtn mit olln Drum und Drau,
schad, waun sie wer nimma gfrein kau.

Segts ned oiwei nur ’s Schlechte,
so vü Schens gibt ’s auf da Wöt,
und bitte goa sche, porobiert ’s es,
denkts Weihnochtn ned nur auns Göd.

Weihnochtn is,
i riach ’s und i her ’s.
Weihnochtn is,
ma gspiat des, i schwör ’s.

Is wuascht, wos jetzt tats,
is wuascht wo’s jetzt sitzts,
hoits d’ Nosn in d’ Luft,
und die Ohrn gespitzt.

Hert ’s is? Segt ’s is?
Kennt ’s is fühn?
Des is Weihnochtn!
I hob ned übatriebm.

copyright by me

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Und die Wünsche gehn jetzt nicht ans Universum sondern ans Christkind.....wer schnell ist kann noch seine Wünsche abgeben beim Postamt Christkindl.
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Und hier ist der Beweis, dass Christkind und Weihnachtsmann immer schon zusammen gearbeitet haben.
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Alles Liebe
eve


Sonntag, 20.12.2009, 01:47

Ich will euch heute erzählen, wie der Weihnachtsbaum entstanden ist und welches Geheimnis ihn zum Weihnachtsbaum gemacht hat.

Hoch im Norden lebte ein braver Mann mit seiner Frau. Sie hatten einen einzigen Sohn, der hieß Baldur und war ihre ganze Freude.

Eines Tages ging der Mann in den Wald, um Mistelzweige zu brechen. Kein Zweig war ihm schön genug. Aber endlich kam er an eine Stelle, wo die schönsten Misteln wuchsen, die er jemals gesehen hatte. Er brachte einen Arm voll nach Hause und schmückte damit das Haus.

Die Zweige verströmten einen würzigen Duft und die kleinen Beeren daran leuchteten wie Perlen.
Voller Freude pflückte Baldur eine Beere ab und kostete sie. Wie süß, wie wunderbar süß sie schmeckte.

Aber noch bevor es Abend wurde, suchte ihn ein schreckliches Fieber heim und die Eltern fürchteten um das Leben des Kindes.

Verzweifelt ging der Vater hinaus, um heilende Kräuter zu suchen. Da setzte sich der Eisvogel auf seine Schulter und sprach: „Du musst das Paradies suchen und Lebenswasser aus dem Paradiesbrunnen holen. Nur das kann deinen Sohn retten!“

Da machte sich der brave Mann auf die Suche nach dem Paradies. Er ging Tag und Nacht. Immer weiter, bis er an jenes Tor gelangte, das von einem mächtigen Schwertengel bewacht wurde.

Als der Engel die Not des Vaters vernommen hatte, ging er selbst in den Paradiesgarten und holte ihm einen kleinen Kelch mit Lebenswasser.

Voll Freude und Hoffnung machte sich der Mann auf den Rückweg. Aber bald merkte er, dass ihm die Beine versagten und er nicht mehr weiter konnte.
Da setzte sich wieder der Eisvogel au seine Schulter und sprach: „Ich will dir helfen. Gib mir den Kelch, ich fliege so schnell ich kann zu deinem Haus!“ Dankbar überließ der Mann dem freundlichen Vogel seinen kostbaren Kelch.

Der Eisvogel flog schnell wie ein Pfeil und schon bald erblickte er in der Ferne das Haus. Da aber setzte ein so gewaltiger Sturm ein, dass der Vogel nicht weiterfliegen konnte. Er musste sich auf den nächsten Baum setzen und warten, bis sich der Sturm gelegt hatte.

Eine pechschwarze Krähe ließ sich neben ihm nieder und krächzte: „Den kleinen Baldur rettest du nie, denn er hat die Beere der Teufelsmistel gegessen. Hätte der Vater nur bescheiden die einfachen Mistelzweige genommen, deren Beeren nicht giftig sind!“

Der Eisvogel erzürnte sich über die schadenfrohe Krähe und wollte mit dem Schnabel nach ihr hacken, um sie fortzujagen. Dabei fiel der Kelch heraus und das kostbare Lebenswasser sprühte über die Blätter des Baumes.
Der Baum aber hatte alles mitangehört und rollte schnell seine Blätter ein, um jedes Tröpfchen Lebenswasser wohlbehütet darin einzuschließen.

Seitdem hat dieser Baum keine Blätter mehr, sondern Nadeln. Und weil er Lebenswasser aus dem Paradiesbrunnen darin eingeschlossen hält, bleibt er immer grün. Auch im Winter, wenn alle anderen Bäume ihre Blätter verlieren.

Baldur aber wurde dennoch gerettet. Der Eisvogel nahm einige Nadeln in den Schnabel und brachte sie dem Kind. Kaum hatte es davon gegessen, wurde es gesund.
Als der Vater von seinem langen Weg zurückkehrte und erfuhr, was geschehen war, schmückte er den Baum, der seine Blätter für die Rettung seines Sohnes geopfert hatte, mit Früchten und allerlei Köstlichkeiten.

Von nun an wurde jedes Jahr ein Fest zu Ehren des Baumes gefeiert. Und als die wunderbare Geschichte bekannt wurde und genug Tannenbäume gewachsen waren, breitete sich dieser Festbrauch in fast allen Teilen der Welt aus.

(aus „Wir warten auf das Christkind“)



Und noch etwas lustiges :)


Gibt es einen Weihnachtsmann?
(Eine wissenschaftliche Betrachtung)

Obgleich die periodisch auftretende Frage nach der Existenz des Weihnachtsmannes wohl nie gänzlich wird geklärt werden können, sollte man dieses Thema, welches die Geister der Nation gerade in der Adventszeit beschäftigt, nicht aus dem täglichen Gedankengut verbannen. Die folgenden Überlegungen sollen dem Leser helfen, sich gezielt mit dem Thema auseinander zu setzen ...


1) Keine bekannte Spezies der Gattung Rentier kann fliegen. Aber es gibt 300.000 Spezies von lebenden Organismen, die noch klassifiziert werden müssen, und obwohl es sich dabei hauptsächlich um Insekten und Bakterien handelt, schließt dies nicht mit letzter Sicherheit die Möglichkeit einer der Existenz bisher unbeschriebener fliegender Rentiere aus, die nur der Weihnachtsmann bisher gesehen hat.


2) Es gibt 2 Milliarden Kinder (Menschen unter 18 Jahren) auf der Welt. Aber da der Weihnachtsmann (scheinbar) keine Moslems, Hindu, Juden und Buddhisten beliefert, reduziert sich seine Arbeit auf etwa 15 % der Gesamtzahl - 378 Millionen Kinder (laut Volkszählungsbüro). Bei der durchschnittlichen Kinderzahl von 3,5 pro Haushalt ergibt das 91,8 Millionen Häuser. Wir nehmen an, dass in jedem Haus mindestens ein braves Kind lebt.


3) Der Weihnachtsmann hat einen 31-Stunden-Weihnachtstag, bedingt durch die verschiedenen Zeitzonen, wenn er von Osten nach Westen reist, (was logisch erscheint). Damit ergeben sich 822,6 Besuche pro Sekunde. Somit hat der Weihnachtsmann für jeden christlichen Haushalt mit braven Kindern 1/1000 Sekunde Zeit für seine Arbeit: Parken, aus dem Schlitten springen, den Schornstein runterklettern, die Socken füllen, die übrigen Geschenke unter dem Weihnachtsbaum verteilen, alle übriggebliebenen Reste des Weihnachtsessens vertilgen, den Schornstein wieder raufklettern, und zum nächsten Haus fliegen.

Angenommen, dass jeder dieser 91,8 Millionen Stops gleichmäßig auf die ganze Erde verteilt ist (was natürlich, wie wir wissen, nicht stimmt, aber als Berechnungsgrundlage akzeptieren wir dies), erhalten wir nunmehr 1,3 km Entfernung von Haushalt zu Haushalt, eine Gesamtentfernung von 120,8 Millionen km, nicht mitgerechnet die Unterbrechungen für das, was jeder von uns mindestens einmal in 31 Stunden tun muss, plus Essen usw. Das bedeutet, dass der Schlitten des Weihnachtsmannes mit 1040 km pro Sekunde fliegt, also der 3000fachen Schallgeschwindigkeit. Zum Vergleich: das schnellste von Menschen gebaute Fahrzeug, der Ulysses Space Probe, fährt mit lächerlichen 43,8 km pro Sekunde. Auch wenn der Name "Rentier" hier und da für Verwirrung sorgen mag, ein gewöhnliches, handelsübliche Rentier schafft höchstens 24 km pro STUNDE.


4) Die Ladung des Schlittens führt zu einem weiteren interessanten Effekt: angenommen, jedes Kind bekommt nicht mehr als ein mittelgroßes Lego-Set (etwa 1 kg), dann hat der Schlitten ein Gewicht von 378.000 Tonnen geladen, nicht gerechnet den Weihnachtsmann, der übereinstimmend als übergewichtig beschrieben wird. Ein gewöhnliches Rentier kann nicht mehr als 175 kg ziehen. Selbst bei der Annahme, dass ein "fliegendes Rentier" (siehe Punkt 1) das zehnfache des normalen Gewichtes ziehen könnte, braucht man für den Schlitten nicht acht oder vielleicht neun Rentiere. Man braucht 216.000 Rentiere. Das erhöht das Gewicht - den Schlitten selbst noch nicht einmal eingerechnet - auf 410.400 Tonnen. Nochmals zum Vergleich: das ist mehr als das Vierfache des Gewichtes der Queen Elizabeth.


5) 410.400 Tonnen bei einer Geschwindigkeit von 1040 km/s erzeugt einen ungeheuren Luftwiderstand - dadurch werden die Rentiere aufgeheizt, etwa so wie ein Raumschiff, das wieder in die Erdatmosphäre eintritt. Das vorderste Paar Rentiere muss dadurch 16,6 Trillionen Joule Energie absorbieren. Pro Sekunde. Jedes. Anders ausgedrückt: sie werden praktisch augenblicklich in Flammen aufgehen, das nächste Paar Rentiere wird dem Luftwiderstand preisgegeben, und es wird ein ohrenbetäubender Knall erzeugt. Das gesamte Team von Rentieren wird innerhalb von 5 Tausendstel Sekunden vaporisiert. Der Weihnachtsmann wird währenddessen einer Beschleunigung von der Größe der 17.500fachen Erdbeschleunigung ausgesetzt. Ein 120 kg schwerer Weihnachtsmann (was der Beschreibung nach lächerlich wenig sein muss) würde an das Ende seines Schlittens genagelt - mit einer Kraft von 20,6 Millionen Newton.


Damit kommen wir zu dem Schluss:

Wenn der Weihnachtsmann irgendwann einmal die Geschenke gebracht hat, ist er heute tot.



Ich wünsche euch allen einen schönen 4. Adventsonntag!




lg eure fulmi


Freitag, 18.12.2009, 22:09

Die Christbaumkugel

NUN HABEN WIR AUGUST: Weihnachten ist schon eine Weile her.
Auf der Kommode im Flur liegt immer noch eine riesige lilafarbene Christbaumkugel. Paola hatte sie zur Weihnachtszeit über dem Spiegel im Flur aufgehängt, das sah sehr schön aus und war ziemlich praktisch. Der Spiegel ist gleich gegenüber der Wohnungstür, und wenn man vor Weihnachten hereinkam, sah man als erstes diese riesige Christbaumkugel und wusste sofort: Aha, jetzt ist also Weihnachtszeit. Nur falls man es vergessen hatte.
Nach Weihnachten wurde die Kugel abgehängt und fürs Erste auf die Kommode gelegt, damit sie in den Keller gebracht werden konnte. Aber sie ist immer noch dort. Und es ist keine Weihnachtszeit, beim besten Willen nicht.

"Man müsste die Christbaumkugel in den Keller bringen", sagt Paola ab und zu.

"Jemand könnte mal die Christbaumkugel hier weg tun, in den Keller vielleicht", sage ich dann und wann.

Manchmal kommt es mir so vor, als ob in unserer Wohnung noch drei andere Personen lebten, außer Paola, Luis, mir und Bosch, meinem sehr alten Kühlschrank und Freund. Diese drei anderen Personen sind: Herr Man, Frau Jemand und Fräulein Einer. Um die Wahrheit über diese drei zu sagen: Sie sind stinkfaul. Sie beteiligen sich an keiner Weise am Gemeinschaftsleben. Sie tun überhaupt nichts.
Ich sage:"Man müsste mal die Blumen auf dem Balkon gießen."
Aber Man tut es nicht.
Paola sagt: "Jemand müsste mal deinen Tennisschläger beiseiteräumen." Aber Jemand ist nirgendwo in Sicht.
Ich sage:" Einer müsste unbedingt das Altglas wegbringen." Aber das Altglas bleibt da, nichts zu sehen von Einer.
Der Fall der Christbaumkugel ist besonders schwierig. Es war, glaube ich, Anfang März, Als Paola ihretwegen einen Wutanfall bekam. Sie schrie, diese Christbaumkugel müsse hier endlich weggeräumt werden, wenn sie nicht bald weggeräumt werde, dann werde sie das Ding aus dem Fenster werfen, sie könne es nicht mehr sehen.
Man beachte nun hier die Formel> muss hier endlich weggeräumt werden>. Es handelt sich um das sogenannte Partnerschafts-Passiv, eine in Beziehungen sehr alltäglichen Art zu sprechen, wenn es um Dinge geht, die unbedingt getan werden müssen, die man selbst aber um keinen Preis der Welt tun möchte. Es gibt ja so gewisse Dinge, die man einfach überhaupt nicht gerne tut, bei jedem ist es etwas anderes: Ich persönlich hasse das Bohren von Löchern (zum Bildaufhängen oder Regalbefestigen) wie nichts auf der Welt. Paola verachtet das Blumengießen, als wäre es der Abschaum unter den Tätigkeiten. Wenn nun Löcher gebohrt oder Blumen gegossen werden müssen, man selbst es aber einerseits nicht tun möchte, andererseits aber aus internen Gründen nicht direkt den Partner dazu auffordern will > Kannst du nicht hier endlich...?!<- dann also verwendet man das Partnerschafts- Passiv. Es macht auf das Problem aufmerksam, provoziert nicht unbedingt Streit und lässt für die Lösung Spielräume, zum Beispiel die sanfte Antwort:" Wie wäre es, du würdest es tun...?"
Mit der Christbaumkugel war es nun so, dass sich eines Tages mehrere Gegenstände angesammelt hatten, die in den Keller gebracht werden mussten, darunter eine Reisetasche. Ich packe ungefähr im April in einem Anfall von Entschlusskraft alles in die Reisetasche, trug sie in den Keller und stellte die Tasche dort ab, samt Kugel.
Ein paar Wochen später musste Paola überdas Wochenende verreisen.Sie holte sich aus dem Keller die Reisetasche und bemerkte erst in der Wohnung, dass die Christbaumkugel noch drin war.
"Die Reisetasche hätte im Keller ausgepackt werden müssen", sagte Paola und legte die Christbaumkugel wieder auf die Kommode im Flur, wo sie sich, wie gesagt, immer noch befindet.
Wir haben nun schon August. Eigentlich lohnt es sich gar nicht mehr, die Kugel noch in den Keller zu bringen. Für die paar Monate. Weihnachten müsste sie ja doch nur wieder nach oben gebracht werden.
Oder Jemand müsste sie holen. Oder Einer. Oder Man.


Textquelle: "Alle Jahre schon wieder" Ein Weihnachtsbuch
Autor: Axel Hacke


Freitag, 18.12.2009, 00:08

Märchen vom Auszug anderer Art!

Es war einmal, etwa drei Tage vor Weihnachten, spät abends.
Am Marktplatz der kleinen Stadt kamen drei Männer daher. Sie blieben bei der Kirche stehen und sprühten auf die Mauer "Ausländer raus". Steine flogen in das Fenster des türkischen Ladens. Dann zog die Horde ab. ---
Gespenstische Ruhe herrschte.
Die Vorhänge an den Bürgerhäusern waren schnell wieder zugefallen, niemand hatte etwas gesehen.

"Los, kommt, es reicht, wir gehen" --- "Wo denkst du hin?
Was sollen wir denn da unten im Süden?" - "Da unten? das ist immerhin unsere Heimat."

Tatsächlich, mitten in der Nacht kam Bewegung in die kleine Stadt. Die Türen der Geschäfte sprangen auf.
Zuerst kamen die Kakaopäckchen, die Schokoladen und Pralinen in ihren Weihnachtsverkleidungen. Sie wollten nach Ghana und Westafrika, dann da waren sie zu Hause.
Dann folgte in Paletten der Kaffee, das Lieblingsgetränk vieler Österreicher. Uganda, Kenia und Lateinamerika waren seine Heimat.
Auch Ananas und Bananen räumten ihre Kisten, auch die Trauben und Erdbeeren aus Südafrika. Fast alle Weihnachtsschleckereien brachen auf, auch Pfeffernüssse und Zimtsterne. Die Gewürde zog es fast alle nach Indien.

Die Linzer Torte aber zögerte. Man sah Tränen in den Augen der Mandeln, als sie zugab:"Mischlingen wie mir geht es besonders an den Kragen." Mit ihr kamen die Sachertorte und das Kletzenbrot. Nicht Qualität zählte, sondern Herkunft.

Der Verkehr brach an diesen Tagen zusammen. Lange Schlangen japanischer Autos, vollgestopft mit Optik und Unterhaltungselektronik krochen nach Osten.

Am Himmel sah man die Weihnachtsgänse nach Ungarn fliegen, auf ihrer Bahn - gefolgt von den Seidenhemden und den Teppichen des fernen Asiens.
Man mußte aufpassen um nicht auszurutschen, denn von überall quollen Öl und Benzin hervor, flossen aus Rinnsalen zu Bächen zusammen in Richtung Naher Osten.

Die einheimischen Maschinen begannen sich aufzulösen in ihre Einzelteile. Das Aluminium wanderte nach Jamaika, das Kupfer nach Somalia, ein Teil der Eisenteile nach Brasilien, der Naturkautschuk nach Zaire. Der ausländische Asphalt löste sich von den Straßen und Autobahnen.

Nach drei Tagen war der Spuk vorbei, der Auszug war rechtzeitig vor dem Weihnachtsfest noch geschafft.
Nichts aus dem Ausland war im Land.

Aber Tannenbäume gab es noch, auch Äpfel und Nüsse. Und auch "Stille Nacht" durfte gesungen werden, es kommt ja aus unserer Heimat.

Nur eines wollte nicht ins Bild passen.
Maria, Josef und das Kind waren geblieben.
Ausgerechnet drei Juden. Maria sagte ganz ruhig:"Wir bleiben! Wenn wir jetzt auch noch aus dem Land gehen, wer soll ihnen dann den Weg zurück zeigen?
Den Weg zurück zur Vernunft und zur Menschlichkeit und den Weg zu Gott?

Laß uns hierbleiben. Aber wie lange wohl noch?"

Eine nachdenkliche Haasi!


Donnerstag, 17.12.2009, 07:19



Die Blüten der Christrose (auch Nieswurz) sind ein Symbol für Weihnachten.
In vielen christlichen Gedichten und Geschichten wird das winterliche Blühwunder erwähnt. Ihre zarten Blüten öffnen sich zur Weihnachtszeit.

Bereits die Sumerer erzählen in ihren Keilschriften, daß die Christrose in der Medizin des zweiten und dritten Jahrtausends vor Christus ein stark wirkendes Heilmittel war. Die Griechen setzten die Wirkstoffe der Nieswurz gegen Nervenleiden und Geisteskrankheiten ein.

Wie die meisten Hahnenfussgewächse ist die Christrose giftig. Sie gehört sogar zu den stark gifitgen Vertretern dieser Familie.

In Mitteleuropa findet man sie fast ausschliesslich in Gärten als Zierpflanze.
Sie ist als Gartenpflanze beliebt, weil sie, anders als die meisten anderen Blütenpflanzen im Winter und zeitigen Frühjahr blüht.
Die Christrose ist winterhart und mehrjährig. Sie kann über zwanzig Jahre alt werden.
Der Wurzelstock ist schwarz, was der Christrose ihren wissenschaftlichen Namen (Helleborus niger) eingebracht hat. Wenn man am frisch ausgegrabenen Wurzelstock riecht, muss man niesen, ein weiterer namensgebender Aspekt (Nieswurz).

Eine Legende, die ich euch nicht vorenthalten möchte:
Zu der Zeit, als das Jesukind geboren wurde, erschien am Himmel ein leuchtender Komet.
Im Morgenland machten sich die drei Könige auf den Weg um ihre Gaben zu bringen: Gold, Weihrauch und Myrrhe.

Bei uns im Abendland, wo es um diese Zeit bitterkal ist, sah ein alter, weiser Mann den Kometen am Himmel, und auch er wusste, das dieser die Geburt des Heilands anzeigte.
Er war aber arm und konnte daher kein kostbares Geschenk machen.
So stand er in seinem Garten und blickte zum Hmmel.
Lange sann er nach über ein Geschenk für das Christkind. aAs er seinen Blick iweder senkte, sah er, dass zu seinen Füßen aus den grünen Pflanzen, die dem schnee getrotzt hatten, wundervolle mondfarbene, rosenähnliche blüten aufleuchteten. Das ist ein würdiges Geschenk, dachte der alte Mann.
Am nächsten Morgen grub er die schönste Blume aus und pflanzte sie in einen Topf.
Da er nicht nur alt war, sondern auch von der Gicht geplagt war, konnte er den weiten Weg zum Jesukind nicht wagen.
Er packte daher den Blumentopf seinem Esel auf den Rücken und befahl ihm, die Blume ins Morgenland zu bringen.
Der Esel machte sich auf den Weg. Wolken zogen auf, und es stürmte und schneite tagelang.
Der arme Esel verirrte sich im Schneesturm und lief kreuz und quer, bis er eines Tages wieder vor seinem Stall stand.
Die Schneerose in dem Topf war in der Zwischenzeit schon wieder verblüht und ihre Samen auf den Weg gestreut.
So kann man jedes Jahr um die Weihnachtszeit sehen, wo der Esel herumgelaufen war, um das Jesukind zu suchen.
Und weil die weiße Blume ein Geschenk für das Christkind sein sollte, nennen sie die Menschen auch heute noch Christrose.


Paracelsus bezeichnete die Christrose als "Elexier zum langen Leben".
(aus dem buch: geschichten von blumen und kräutern von m.w.)



Eine stimmungsvolle Adventzeit und frohes Weihnachtsfest wünscht Euch die Welle.


(foto: gartendatenbank.de)